Sunlight wirbt bei seiner neuen Baureihe UNLTD mit Platz für Bikes, Boards, Hunde und Crew. Klingt nach dem perfekten Basecamp für den Trail-Trip. Wir haben bei Sunlight nachgefragt und die Innenmaße aller vier Heckgaragen bekommen. Dazu haben wir nachgerechnet: Heckgarage, E-MTB-Gewicht und das, was bei 3,5 und bei 4,1 Tonnen übrig bleibt. Zu zweit, zu dritt und zu viert.

von Robert Langer

Was Sunlight verspricht

Sunlight aus Leutkirch im Allgäu, eine Marke der Erwin Hymer Group, bringt zur Saison 2027 vier neue Teilintegrierte auf Basis des Ford Transit. Teilintegriert heißt: Vorne sitzt das Fahrerhaus des Transporters, dahinter ein aufgesetzter Wohnaufbau. Die Modelle heißen T 7003S und T 7033P (beide 6,99 Meter lang) sowie T 7433S und T 7433Q (7,39 Meter). Los geht es laut Sunlight bei 65.999 Euro.

Serienmäßig steckt ein 2,0-Liter-Diesel mit 130 PS und Sechsgang-Schaltung drunter, zugelassen sind alle vier Grundrisse auf 3,5 Tonnen. Das ist die Grenze, bis zu der du mit dem normalen Autoführerschein (Klasse B) fahren darfst. Optional bietet Sunlight ein schwereres Chassis mit 4,1 Tonnen an. Herzstück für uns Biker ist die Heckgarage: abgesenkter Rahmen, rutschfester Boden, Zurrösen, je nach Modell Innenbeleuchtung. Zuladung laut Hersteller: bis zu 150 Kilogramm.

Auf dem Papier ist das ein klares Angebot an alle, die mit dem Wohnmobil zum Trail fahren wollen. Die Frage ist nur, wie viel davon übrig bleibt, wenn du ehrlich packst.

Die Garage in Zahlen: 2,18 Meter quer durchs Heck

Die Innenmaße der Heckgaragen stehen bislang nicht in den offiziellen Datenblättern. Auf unsere Anfrage hat Sunlight sie uns aber prompt geschickt, für alle vier Grundrisse. Für Biker ist das die wichtigste Zahl überhaupt, deshalb hier komplett:

ModellLänge (quer)Tiefe oben / BodenmuldeHöhe in der Mulde / über der KanteTüren links / rechts (B x H)
T 7003S218 cm95 / 81 cm119 / 101 cm75 x 80 / 75 x 110 cm
T 7433S218 cm115 / 101 cm119 / 101 cm75 x 80 / 95 x 110 cm
T 7433Q218 cm123 / 111 cm98 / 80 cm105 x 90 / 105 x 90 cm
T 7033PStauraum mit Kleiderschrank und Wäschefächern50 x 170 / 75 x 120 cm

Quelle: Staurauminnenmaße von Sunlight auf Anfrage des MTB Report, Türmaße laut sunlight.de, Stand Oktober 2026. Werte auf volle Zentimeter gerundet. Beim T 7433Q ist eine Ecke von etwa 75 x 47 cm abgesetzt.

Was heißt das praktisch? Die Garage läuft bei allen Bike-Grundrissen über die volle Fahrzeugbreite von 2,18 Metern. Ein 29er in Rahmengröße L ist typischerweise um die 1,90 Meter lang, passt also mit beiden Rädern drin quer hinein. Der Boden ist als Mulde abgesenkt, darüber sitzt seitlich eine Kante von gut 18 Zentimetern. Stellst du das Bike unten in die Mulde, hast du beim T 7003S und T 7433S knapp 1,19 Meter Höhe. Das reicht für viele Mountainbikes aufrecht, wenn die Sattelstütze ganz unten ist. Ob dein Lenker drunter passt, misst du am besten einmal am eigenen Bike nach.

Durch die Tür kommt das Bike über die große Klappe auf der rechten Seite (110 Zentimeter hoch) am einfachsten, leicht gekippt und mit abgesenktem Sattel. Durch die kleineren 80er-Türen links geht es nur mit ausgebautem Vorderrad oder flach.

T 7003S und T 7433S sind damit die Bike-Grundrisse der Baureihe. Der T 7433S hat mit 1,15 Metern Tiefe die meiste Luft für mehrere Bikes nebeneinander. Gegenläufig eingeschoben, also Lenker abwechselnd links und rechts, halten wir dort drei Bikes für realistisch, im T 7003S zwei, mit etwas Geschick drei. Das ist unsere Einschätzung aus den Maßen, nicht die von Sunlight.

T 7433Q ist der Grundriss mit Queensbett, und das kostet Höhe: 98 Zentimeter in der Mulde. Aufrecht steht hier kein Mountainbike. Dafür ist die Garage mit 1,23 Metern die tiefste der Baureihe und hat auf beiden Seiten große Klappen mit 105 Zentimetern Breite. Vorderrad raus, Bike flach einschieben, und du hast eine Durchlade-Garage, die du von beiden Seiten bepacken kannst.

T 7033P geht einen anderen Weg. Im Heck sitzen Kleiderschrank, Wäschefächer und Stauraum statt einer klassischen Bikegarage. Sunlight sagt uns dazu offen, dass dieser Bereich durch den besonderen Grundriss nicht für Fahrräder gedacht ist. Wer den T 7033P mit seinen vier Schlafplätzen fährt, nimmt die Bikes also auf einem Träger mit.

„Die Heckgarage ist nicht das Nadelöhr. Das Nadelöhr ist die Waage.“

Was Rider in einschlägigen Foren über vergleichbare Heckgaragen berichten, passt dazu: Zwei bis drei Bikes gehen meist rein, oft mit ausgebautem Vorderrad und verdrehtem Lenker. Wer E-Bikes transportiert, schwört auf ausziehbare Schienensysteme, die wie eine Schublade aus der Garage fahren, auf Klapppedale und darauf, die Räder gegenläufig einzuschieben. Und fast in jedem Thread zum Thema taucht derselbe Einwurf auf: Zuladung und Achslast beachten. Erfahrungen speziell zum UNLTD gibt es noch kaum, die ersten Fahrzeuge kommen laut Händlerangeboten gerade erst zwischen Herbst 2026 und Anfang 2027 auf die Höfe.

Original-Zubehör: der Bike Carrier

Für den Biketransport bietet Sunlight eigenes Zubehör an, unter anderem einen Bike Carrier aus dem Programm „Reise & Transportlösungen“. Einen ehrlichen Praxistipp gab es von Sunlight gleich mit dazu: Ein Kollege dort, selbst Mountainbiker, sagt, dass breite MTB-Reifen nur knapp in die Halterung passen. Ob der Carrier für dein Bike die ideale Lösung ist, hängt also an der Reifenbreite. Mit 2,4 Zoll und mehr solltest du das vor dem Kauf ausprobieren.

E-MTB-Gewicht: Warum 150 Kilo schneller weg sind, als du denkst

Ein klassisches Full-Power-E-MTB mit großem Motor und großem Akku wiegt typischerweise 23 bis 26 Kilogramm. Leichte E-MTBs (oft „Light“ genannt, mit kleinerem Motor) liegen bei etwa 16 bis 20 Kilogramm, die neueste Generation leichter Full-Power-Bikes pendelt sich bei 20 bis 22 Kilogramm ein. Ein Trailbike ohne Motor setzen wir für unsere Rechnung mit rund 15 Kilogramm an.

Beladung der GarageGewichtRest bis 150 kg
4 Full-Power-E-MTBs à 24 kg96 kg54 kg
dazu Helme, Protektoren, Schuhe, Werkzeug, Pumpe (Annahme)25 kg29 kg
dazu Campingstühle, Tisch, Auffahrkeile, Kabeltrommel (Annahme)30 kg−1 kg

Gewichte der Bike-Kategorien: Marktübersicht, Stand 2026. Ausrüstung und Campingmaterial sind Annahmen der Redaktion.

Realistisch passen in die Garage ohnehin eher drei Bikes als vier, und drei E-MTBs mit Ausrüstung bleiben locker unter 150 Kilogramm. Sobald aber das ganze Drumherum mit in die Garage wandert, wird es eng. Dazu kommt: Die Garage sitzt hinten, weit hinter der Hinterachse. Jedes Kilo dort belastet die Hinterachse überproportional und macht das Fahrzeug hecklastiger. Unser Tipp: Bikes und Bike-Kram in die Garage, Campingmöbel und Wasserkanister lieber in die Außenfächer weiter vorne.

Das Gewichtsthema bei E-MTBs beschäftigt uns ohnehin schon länger. Dass ein Bike mit Motor schnell zehn Kilo mehr wiegt als eins ohne, merkst du nicht nur am Trail, sondern auch beim Packen. Mehr dazu in unserer Position „Mehr Bike, weniger Moped“.

Die Zuladungsrechnung bei 3,5 Tonnen

Jetzt wird es konkret. Drei Begriffe musst du kennen, dann kannst du jedes Wohnmobil selbst durchrechnen:

  • Technisch zulässige Gesamtmasse: Das Maximum, das das Fahrzeug mit allem drum und dran wiegen darf. Beim UNLTD serienmäßig 3.500 kg.
  • Masse in fahrbereitem Zustand: Das Fahrzeug mit Serienausstattung, inklusive pauschal 75 kg für den Fahrer. Oft auch als Leergewicht bezeichnet.
  • Toleranz: Das echte Fahrzeug darf laut Gesetz bis zu 5 Prozent vom Katalogwert abweichen. Beim T 7033P sind das 2.774 bis 3.066 kg statt 2.920 kg. Sunlight wiegt nach eigener Aussage jedes Fahrzeug am Bandende und gibt das Ergebnis über den Händler weiter. Lass dir dieses Wiegeprotokoll zeigen, bevor du unterschreibst.

Die Katalogwerte der Serienfahrzeuge sind das eine. Interessanter sind echte Händlerfahrzeuge, wie sie gerade angeboten werden, nämlich fast durchweg mit 165 PS, Automatik und weiteren Extras:

ModellLeergewicht Serie (Sunlight)rechn. ZuladungLeergewicht Händlerfahrzeug*rechn. Zuladung
T 7003S2.902 kg598 kg3.021 kg479 kg
T 7033P2.920 kg580 kg2.995 kg505 kg
T 7433S2.965 kg535 kg3.114 kg386 kg
T 7433Q2.968 kg532 kg3.117 kg383 kg

* Händlerexposés mit 165 PS, Automatik und modellabhängigen Extras, Oktober 2026. Jeweils inklusive 75 kg Fahrer, ohne Toleranz.

Das Muster ist eindeutig: Ein gut ausgestattetes Händlerfahrzeug wiegt 75 bis 150 Kilogramm mehr als der Katalog-UNLTD. Bei den langen 7,39-Meter-Modellen bleiben so unter 400 Kilogramm. Und davon gehen noch die Mitfahrer ab.

Rechenbeispiel: T 7033P zu zweit, zu dritt, zu viert

Wir nehmen den T 7033P mit vier Schlafplätzen und vier Sitzplätzen, als echtes Händlerfahrzeug mit 165 PS und Automatik. Jede Person bringt ein Full-Power-E-MTB mit, also den schwersten realistischen Fall. Die Bikes fahren hier, wie oben beschrieben, auf einem Träger mit. Für die Gesamtmasse ist es egal, wo sie sitzen: Gewicht ist Gewicht.

Posten2 Personen2 + 14 Personen
Zuladung Händlerfahrzeug (Fahrer schon enthalten)505 kg505 kg505 kg
Mitfahrer (Pauschale 75 kg)− 75 kg− 150 kg− 225 kg
Frischwasser, 60 Liter (Annahme)− 60 kg− 60 kg− 60 kg
Gepäck und Lebensmittel, 20 kg pro Person− 40 kg− 60 kg− 80 kg
Campingausrüstung− 40 kg− 40 kg− 40 kg
Helme, Protektoren, Werkzeug, 5 kg pro Bike− 10 kg− 15 kg− 20 kg
bleibt für Bikes280 kg180 kg80 kg
Full-Power-E-MTBs à 24 kg− 48 kg− 72 kg− 96 kg
Reserve232 kg108 kg16 kg überladen

Wie viel Wasser bereits im Leergewicht steckt, hängt von der Fahrfüllung ab, die der Hersteller ansetzt. Frag beim Händler nach. Alle Werte ohne Toleranz.

Zu zweit ist der UNLTD auf 3,5 Tonnen ein entspanntes Bike-Mobil. Mehr als 200 Kilogramm Reserve fangen auch eine ungünstige Toleranz, volle Wassertanks oder ein drittes Bike locker auf.

Zu zweit plus einer wird es machbar, aber du musst mitdenken. Gut 100 Kilogramm Reserve klingen viel, schrumpfen aber schnell, wenn dein Fahrzeug am oberen Rand der erlaubten 5 Prozent liegt oder du mit vollem Wassertank losfährst. Ist der Dritte ein Kind mit leichterem Bike, wird es deutlich entspannter.

Zu viert geht die Rechnung auf 3,5 Tonnen nicht ohne Abstriche auf. Selbst mit vier leichten E-MTBs à 18 Kilogramm bleiben nur 8 Kilogramm Reserve, mit vier Bikes ohne Motor sind es 20. Ein Ausreißer bei der Toleranz, und du bist drüber.

„Zu zweit ein Bike-Mobil, zu dritt machbar, zu viert auf 3,5 Tonnen echt schwierig.“

Es gibt allerdings ein Szenario, das in keiner Zuladungstabelle auftaucht und für viele Biker genau richtig ist: zu zweit anreisen, zu viert übernachten. Der T 7033P hat vier Schlafplätze. Wenn Kumpels oder Familie mit eigenem Auto und eigenen Bikes zum Spot kommen und abends im Mobil schlafen, fährt ihr Gewicht nie mit. Für Bikepark-Wochenenden, Rennen oder den Trail-Treff ist das die vermutlich realistischste Art, den UNLTD als Basecamp für eine ganze Crew zu nutzen.

Und der Heckträger? Löst das Problem der Vierer-Besatzung nicht. Alles, was hinten am Fahrzeug hängt, zählt genauso zur Gesamtmasse und drückt sogar noch stärker auf die Hinterachse als die Garage.

4,1 Tonnen: die Lösung mit Nebenwirkungen

Wer zu viert mit Bikes reisen will, landet beim schwereren „Maxi“-Chassis des Ford Transit mit 4.100 kg zulässiger Gesamtmasse, das Sunlight für den UNLTD als Option anbietet. Händler haben die ersten Fahrzeuge so im Angebot, ein Inserat für einen T 7433S nennt eine Zuladung von 998 Kilogramm. Nach Angaben aus einem Branchentest kostet die Auflastung auf 4,1 Tonnen inklusive 165 PS und Achtgang-Automatik rund 4.100 Euro Aufpreis.

Rund 600 Kilogramm mehr Zuladung lösen das Problem aus unserem Rechenbeispiel komplett: vier Leute, vier E-MTBs, voller Wassertank, kein Thema. Zwei Dinge bleiben aber:

  1. Die Garage bleibt bei 150 kg. Das hat uns Sunlight bestätigt. Mehr Gesamtgewicht heißt also nicht mehr Zuladung in der Garage, das Maxi-Chassis hilft beim Fahrzeug insgesamt, nicht hinten im Heck.
  2. Über 3,5 Tonnen bist du in einer anderen Fahrzeugwelt. Und die betrifft gerade Bike-Urlauber.

Konkret heißt „andere Welt“:

  • Führerschein: Du brauchst Klasse C1 oder den alten Führerschein Klasse 3 (vor 1999 erworben). Mit dem normalen B-Führerschein darfst du einen 4,1-Tonner nicht fahren.
  • Tempo in Deutschland: Wohnmobile zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen dürfen außerorts maximal 80 km/h und auf der Autobahn maximal 100 km/h fahren.
  • Österreich: Statt Vignette brauchst du auf Autobahnen und Schnellstraßen eine GO-Box, abgerechnet wird nach gefahrenen Kilometern wie beim Lkw.
  • Schweiz: Statt Autobahnvignette wird für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen die Schwerverkehrsabgabe fällig.
„Wer für den Bikeurlaub in Tirol auf 4,1 Tonnen auflastet, fährt mit GO-Box statt Vignette.“

Wer ohnehin einen alten Dreier-Führerschein in der Schublade hat und regelmäßig zu viert unterwegs ist, für den ist das Maxi-Chassis die naheliegende Lösung. Wer mit B-Führerschein und meist zu zweit fährt, braucht es nicht und spart sich Tempo 100 und GO-Box.

Die Automatik-Aktion: bis 31. Oktober, mit Kleingedrucktem

Sunlight bestätigt die Aktion offiziell. Unter dem Namen „Automatically Unlimited“ gibt es bei den UNLTD-Modellen das Automatikgetriebe ohne Aufpreis. Laut den Aktionsbedingungen auf sunlight.de gilt das für Kaufverträge, die zwischen dem 1. August und dem 31. Oktober 2026 verbindlich abgeschlossen werden, nur für Neufahrzeuge und nur bei teilnehmenden Händlern. Sunlight behält sich vor, die Aktion vorzeitig zu beenden.

Zwei Punkte im Kleingedruckten solltest du kennen. Erstens: Kaufverträge im Rahmen der Aktion sind vom Widerruf ausgeschlossen. Wer unterschreibt, ist gebunden. Zweitens: In allen Händlerangeboten, die wir gesehen haben, ist die Automatik mit dem 165-PS-Motor kombiniert. Der kostet laut Branchentests rund 635 Euro Aufpreis und ist nicht Teil der Aktion. Und wie die Tabelle oben zeigt: Komfort wiegt.

Eine geschenkte Automatik ist ein echter Vorteil. Unser Tipp für alle, die bis Monatsende unterschreiben wollen: vorher das Wiegeprotokoll anschauen und die Garage mit dem eigenen Bike ausprobieren. Mit den Maßen aus diesem Artikel weißt du schon vorab, welcher Grundriss zu deinem Setup passt.

Geht die Rechnung auf?

Warum ist das so? Die 3,5-Tonnen-Grenze ist keine technische, sondern eine Führerscheingrenze. Hersteller bauen ihre Fahrzeuge genau darauf hin, weil die meisten Käufer nur Klasse B haben. Gleichzeitig wollen alle große Garagen, Automatik, Lithium-Akku und Komfort. Und unsere Bikes sind mit Motor deutlich schwerer geworden. Das alles passt in 3,5 Tonnen nur, wenn irgendwo verzichtet wird. Das ist kein Sunlight-Thema, sondern eins der ganzen Branche.

Ist der UNLTD seinen Preis wert? Für das, was serienmäßig drin ist, liegt er bei 66.000 bis 68.000 Euro in einem nachvollziehbaren Rahmen. Die eigentliche Frage ist, welcher Grundriss zu deinem Einsatz passt. Wer seine Bikes in der Garage haben will, greift zum T 7003S oder T 7433S, mit knapp 1,19 Metern Höhe in der Mulde und der Garage quer über die volle Breite. Der T 7433Q punktet mit der tiefsten Garage und Klappen auf beiden Seiten, die Bikes liegen dort flach. Und wer vier Schlafplätze braucht, nimmt den T 7033P und die Bikes auf den Träger. Dass Sunlight uns die Garagenmaße auf Anfrage sofort geschickt hat, samt ehrlicher Einschätzung, welcher Grundriss sich nicht für Bikes eignet, rechnen wir der Marke hoch an.

Kurzurteil

  • Bike-Grundrisse: T 7003S und T 7433S, Garage 218 cm quer, 119 cm hoch in der Mulde. Im T 7433S nach unserer Einschätzung Platz für drei Bikes gegenläufig.
  • Tiefste Garage: T 7433Q mit 123 cm Tiefe und großen Klappen auf beiden Seiten, Bikes flach mit ausgebautem Vorderrad.
  • Vier Schlafplätze: T 7033P, Bikes auf dem Träger statt in der Garage.
  • Geht auf für zwei Rider mit zwei Bikes oder E-MTBs, auch mit Automatik und gut ausgestattetem Händlerfahrzeug auf 3,5 Tonnen, und für zwei plus einen mit Blick auf Wasser, Gepäck und Wiegeprotokoll.
  • Geht auf für das Basecamp-Modell: zu zweit anreisen, Besuch am Spot mit eigenem Auto, abends zu viert übernachten.
  • Geht auf für Vierer-Crews mit C1- oder altem Dreier-Führerschein, die auf 4,1 Tonnen auflasten und Tempo 100 sowie GO-Box in Österreich in Kauf nehmen. Die Garage bleibt dabei bei 150 kg.

Deine Erfahrung ist gefragt

Du hast einen UNLTD schon beim Händler oder auf einer Messe gesehen? Dann erzähl uns:

  • Passt dein Bike aufrecht in die Garage, oder muss das Vorderrad raus?
  • Wie viel hat dein Wohnmobil auf der Waage wirklich gewogen, verglichen mit dem Katalogwert?
  • Reist du zu zweit und triffst die Crew erst am Spot, oder bist du für den Bike-Urlaub schon auf über 3,5 Tonnen umgestiegen?

Published by Radical Life Studios / MTB Report

Bisher gibt es keine Kommentare!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert