Mehr Bike, weniger Moped
Dieser Satz steht seit dem ersten Tag unter jeder Ausgabe des MTB Report. Er ist keine Kampagne gegen irgendwen. Er ist die kürzeste Fassung dessen, warum es dieses Magazin gibt. Weil wir wollen, dass mehr Menschen selbst fahren und weniger Menschen sich fahren lassen.
Fangen wir mit dem an, was „Moped“ nicht heißt: Es heißt nicht E‑Mountainbike. Wir berichten über eMTBs, wir fahren eMTBs, wir halten sie für eines der besten Dinge, die diesem Sport passiert sind. Ein Motor holt Menschen auf den Trail, die sonst nie hingekommen wären. Er hält Leute im Sport, die es nach einer Verletzung sonst aufgegeben hätten. Er macht aus einem gemeinsamen Ausflug wieder etwas, bei dem der langsamste Fahrer nicht dauernd am Waldrand wartet. Das ist genau die Richtung, in die wir wollen.
„Moped“ meint etwas anderes. Es meint den Punkt, an dem ein Rad aufhört, ein Rad zu sein. Wenn die Software so weit hochgezogen wird, dass Treten nur noch eine Geste ist. Wenn getunt wird, bis das Ding schneller fährt, als es darf. Wenn der Wettbewerb zwischen den Motorenherstellern zu einem reinen Wattrennen wird und die Frage „Wie viel Leistung braucht ein Fahrrad eigentlich?“ gar nicht mehr gestellt wird.
Zum Artikel:
Keine Show, kein Filter, kein Fake. Nur Bikes, Trails, Gear – und das echte Leben. think radical – lebe radikal … Das ist dein MTB Report!

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