Der Morgen, der alles änderte
Es war ein kalter Wintermorgen, als ich plötzlich merkte, dass etwas nicht stimmte. Der Spiegel zeigte nicht nur ein Gesicht mit müden Augen, sondern auch die Summe meiner letzten Jahre: zu viele Abende auf der Couch, zu viele Ausreden, warum morgen der perfekte Tag wäre, um anzufangen. Ich stand da, mit einer Tasse Kaffee in der Hand, und fragte mich: „Will ich wirklich so weitermachen?“ Dieser Moment war der Anfang – der Beginn einer Reise zu mehr Fitness, Lebensfreude und Abenteuer.
Die #FettwegChallenge: Ein Erfolg trotz Hindernissen
Mit dem Ziel, 87 Kilogramm zu erreichen, startete ich voller Motivation in die #FettwegChallenge. Aber das Leben hatte andere Pläne. Weihnachten, Neujahr und ein chaotischer Dezember brachten mich aus dem Gleichgewicht. Und dennoch: Heute wiege ich 91,4 Kilogramm. Das Ziel habe ich nicht erreicht, aber ich feiere diesen Erfolg trotzdem. Denn der Weg zählt, nicht nur das Ziel. Der öffentliche Druck – die Tatsache, dass ich meine Fortschritte geteilt hatte – half mir enorm. Es war ein weiterer Antrieb, dranzubleiben und immer wieder aufzustehen.
Jetzt blicke ich nach vorn: Das nächste große Ziel heißt Norwegen 2025. Zwei Wochen durch die Fjorde, ein Abenteuer, das Fitness und Ausdauer erfordert. Bis Juni 2025 will ich bereit sein.
Die ersten Schritte in 2025: Neue Ziele setzen!
Meine Ziele sind klar, auch wenn sie wie Berge wirken, die ich erklimmen muss:
- Weiter Fett abbauen und Muskeln aufbauen: Vor allem für meine Leidenschaft, das Mountainbiken.
- Wieder joggen lernen: Nach einer Verletzung von 2008 bin ich seit kurzem schmerzfrei. Mit vorsichtigem Training starte ich einen neuen Versuch.
- Neue Trainingsformen testen: Abwechslung ist der Schlüssel.
- Norwegen 2025 vorbereiten: Drei Trainingseinheiten pro Woche – zusätzlich zu täglichen Routinen – sind fest eingeplant.
Routinen als Schlüssel: Wie ich meine Struktur fand
Am Anfang schien es unmöglich, all das in meinen Alltag zu integrieren. Aber dann entdeckte ich die Macht der Routinen. Mein Tag begann mit einem Ritual: Ich machte fünf Minuten Atemübungen, dehnte mich und schrieb drei Dinge auf, die ich erreichen wollte. Es fühlte sich an wie ein kleiner Sieg, bevor der Tag überhaupt richtig begonnen hatte. Dieses Gefühl – die Kontrolle über den Morgen – war der Treibstoff, den ich brauchte.
Ich fand kleine Tricks, die mich auf Kurs hielten:
- Die 5-Sekunden-Regel: Sobald ich einen Impuls spürte, zählte ich von fünf rückwärts und begann sofort. Keine Zeit für Ausreden.
- Habit Stacking: Nach meinem Morgenkaffee folgte direkt ein kurzes Mobility-Training.
- Strava als Motivator: Jede Aktivität wurde dokumentiert, jede Woche hatte ein klares Ziel.
Rückschläge: Die Tiefen, die mich stärker machten
Natürlich lief nicht alles glatt. Es gab Tage, an denen ich keinen Fuß vor die Tür setzen wollte. Nach einer stressigen Woche fiel ich in alte Muster zurück, aber ich lernte, dass Rückschläge kein Ende bedeuten. Statt mich zu verurteilen, stellte ich mir eine einfache Frage: „Was ist der kleinste Schritt, den ich jetzt machen kann?“ Manchmal war es nur ein Spaziergang, manchmal fünf Minuten Stretching. Und jedes Mal fühlte ich mich besser.
Norwegen 2025: Mein großes Ziel
Die Vorstellung, durch die norwegischen Fjorde zu fahren, wurde mein Anker. Ich stellte mir vor, wie die klare Luft meine Lungen füllt, wie die Räder meines Bikes über den Schotter rollen, und ich abends am Lagerfeuer sitze. Dieses Bild hält mich auf Kurs, auch wenn die Motivation mal nachlässt.
Ich breche dieses Ziel in kleine Schritte herunter:
- Regelmäßiges Training: Drei Einheiten pro Woche, gezielt für Ausdauer und Kraft.
- Vorsichtiges Joggen: Kleinere Schritte nach Jahren der Einschränkung und Rückschläge.
- Trainingsziele dokumentieren: Jede Woche Fortschritte sichtbar machen.
Die Gemeinschaft als Motivator
Eine der besten Entscheidungen war, meine Reise öffentlich zu machen. Mein Fitness-Tagebuch auf der Webseite der Radical Life Studios wurde nicht nur ein Ort für meine Fortschritte, sondern auch eine Quelle der Inspiration für mich und vielleicht auch für andere. Die ermutigenden Kommentare und Nachrichten geben mir einen zusätzlichen Schub. Auch 2025 rufe ich Challenges aus und teilte meine Erfolge und Rückschläge. Denn niemand ist perfekt – aber jeder die Chance hat, sich zu verbessern.
Die Lektionen, die ich lernte
Diese Reise hat mir gezeigt, dass es nicht nur um Fitness geht. Es geht darum, wieder das Leben zu genießen, die Natur zu spüren und Abenteuer zu suchen. Die letzten Jahre brachten mich machmal aus dem Gleichgewicht, heute geht es wieder darum, kleine Siege zu feiern und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen. Und es geht darum, neue Routinen zu finden, die nicht wie Pflichten wirken, sondern wie Versprechen an dich selbst.
Jetzt ist es an dir. Was sind deine Ziele? Was hält dich zurück? Vielleicht ist dieser Moment – genau jetzt – der Anfang deiner eigenen Geschichte. Lass uns daran teilhaben und schreibe es in die Kommentare.
Ich wünsche jedem ein gutes neues Jahr, Gesundheit und dass die Wünsche oder Träume in Erfüllung gehen.

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