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Rampage ohne Sieger: richtige Entscheidung, falscher Plan

25 Jahre Red Bull Rampage, zurück am Originalspot, und am Ende kein Sieger: Starker Wind hat das Männerfinale schon im ersten Durchgang beendet. Seitdem streitet die Community, ob das Pech war oder ein Planungsfehler. Unsere Einordnung, und was du für deinen nächsten Bikepark-Tag daraus mitnehmen kannst.


Es sollte die große Geburtstagsparty werden. Zum 25. Jubiläum kehrte die Red Bull Rampage an ihren Ursprungsort bei Virgin im US-Bundesstaat Utah zurück, dorthin, wo 2001 alles begann. Am Samstag, 10. Oktober, standen 17 Fahrer im Finale der Männer. Sieben von ihnen kamen nie zu ihrem Run. Nach rund zweieinhalb Stunden Warten auf ein Windfenster brachen die Veranstalter ab, zum ersten Mal in der Geschichte des Events schon im ersten Durchgang. Das Ergebnis: Bei den Männern gibt es 2026 keinen Rampage-Sieger.


Kurz zur Einordnung, falls du mit dem Format weniger vertraut bist: Die Rampage ist kein Rennen gegen die Uhr, sondern ein Freeride-Wettbewerb. Jeder Fahrer baut sich mit seinem Team, den sogenannten Diggern (also den Schaufel-Helfern), über knapp zwei Wochen eine eigene Abfahrt in eine extrem steile Wüstenflanke. Diese Abfahrt heißt Line. Eine Jury bewertet dann Schwierigkeit, Sprünge, Tricks und Stil. Wind ist dabei kein Schönheitsfehler, sondern ein echtes Risiko: Wer bei einem großen Sprung in der Luft von einer Böe versetzt wird, landet nicht mehr dort, wo die Landung gebaut ist.


See You on the Trail!


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