Wieder eine Woche Sportpause – unfreiwillig. Eigentlich wollte ich nur eine kurze, entspannte Fahrt zu Freunden machen, ganz ohne Trail-Action oder Adrenalinkick. Aber wie sich herausstellte, mögen die Schwalbe Nobby Nic entspanntes Fahren genauso wenig wie ich es tue.
In einer etwas zügigeren Kurve legte ich mich entspannt hinein – ein Fehler. Beide Reifen entschieden sich plötzlich, dass Grip überbewertet ist, und verabschiedeten sich seitlich weg. In genau diesem Moment erinnerte ich mich an eine goldene Regel: Aggressiv fahren, nicht entspannt! Doch es war zu spät. Ich rutschte ab, und die Straße empfing mich mit offenen Armen.
Zum Glück hatte ich aus reiner Gewohnheit meine Ellbogenschoner angezogen. Der rechte musste diesmal wirklich zeigen, was er draufhat – und hat seinen Job gut gemacht. Das Schultergelenk hingegen bekam eine unsanfte Erinnerung daran, dass Asphalt härter ist als mein Ego: Schultergelenkprellung.
Also heißt es diese Woche: Pause. Die Schulter bekommt ihre verdiente Ruhe, bevor es nächste Woche langsam wieder losgeht. Es ist schon verrückt – gefühlt passiert immer dann etwas, wenn ich nicht auf dem Trail unterwegs bin. Vielleicht sollte ich einfach akzeptieren, dass entspanntes Fahren nicht mein Ding ist. 😉

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