Santa Cruz hat mit dem neuen Vala ein e-MTB auf den Markt gebracht, das in vielerlei Hinsicht ein Statement setzt. Doch eine Entscheidung sorgt für Diskussionen: Das Fehlen des ikonischen VPP-Hinterbaus, der Santa Cruz seit Jahrzehnten prägt. Warum also dieser Schritt? Gerüchte und technische Überlegungen liefern interessante Erklärungsansätze.

Gerüchte um den Bosch-Motor und den VPP-Hinterbau

Ein zentrales Gerücht in der MTB-Szene besagt, dass der Bosch-Motor, der im neuen Vala verbaut ist, nicht optimal mit dem VPP-Hinterbau harmoniert. Besonders die Einbaulage des Motors scheint hier der entscheidende Knackpunkt zu sein.

Santa Cruz hat sich in der Vergangenheit stets durch technische Perfektion und innovative Lösungen hervorgetan. Daher wirkt es auf den ersten Blick ungewöhnlich, von einem ihrer Kernmerkmale abzuweichen. Doch in einem Markt, der von technologischen Sprüingen geprägt ist, müssen auch Traditionsmarken flexibel agieren. Es liegt nahe, dass Santa Cruz mit dem Verzicht auf den VPP-Hinterbau die Möglichkeit schaffen wollte, in Zukunft verstärkt mit Bosch zu kooperieren. Diese strategische Offenheit ist nachvollziehbar und könnte für beide Seiten Vorteile bringen.

Ein neuer Weg für Santa Cruz – mit Erfolg?

Die ersten Testberichte zum Vala sprechen eine klare Sprache: Die Mehrheit der Tester – wenn nicht sogar alle – zeigt sich begeistert. Santa Cruz hat es offensichtlich geschafft, trotz der Abkehr vom VPP-Hinterbau ein Bike auf höchstem Niveau zu schaffen.

Die Geometrie des Vala kombiniert Stabilität und Agilität auf eine Weise, die selbst erfahrene Biker beeindruckt. Der Bosch Drive Unit Performance CX Gen. 5 (85Nm) (BDU38) der neuesten Generation, kombiniert mit dem Bosch PowerTube 600, liefert eine harmonische und kraftvolle Unterstützung. Auch das Federungssystem – obwohl kein VPP – überzeugt mit hoher Sensibilität und Effizienz. Otional gibt es den „PowerMoreRange Extender“ mit 250 Wh und damit ist das Santa Cruz Heckler dann nur noch 2ter in der Power aus der Bank. 🙂

Der Preis: Hoch, aber gerechtfertigt

Ein solches High-End-Bike hat natürlich seinen Preis. Doch Santa Cruz positioniert das Vala nicht nur als technologischen Vorreiter, sondern auch als strategischen Meilenstein. Der höhere Preis lässt sich mit der aufwendigen Entwicklung und der kompromisslosen Materialwahl erklären. Zudem zeigt Santa Cruz, dass sie auch langfristig bereit sind, mit intelligenten Entscheidungen ihre Position am Markt zu sichern.

Der Verzicht auf den VPP-Hinterbau mag für Santa Cruz-Fans ungewohnt sein, doch das Vala beweist, dass diese Entscheidung nicht auf Kosten der Performance getroffen wurde. Vielmehr zeigt Santa Cruz, wie eine Traditionsmarke flexibel bleiben und auf Marktveränderungen reagieren kann, ohne ihre DNA zu verlieren. Ob der Schritt langfristig erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten, doch der erste Eindruck spricht für das Vala: ein Bike der Spitzenklasse, das nicht nur neue Wege beschreitet, sondern auch überzeugt.

Im Anschluss ein paar Testberichte. Vielleicht hilft es bei der Entscheidung, ob Du ein Bike mit VPP Hinterbau bevorzugst, oder den neuen Weg gehen willst:

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